Zehntscheuer

Konzert von „roundabout“ am 20.10.2017

Heimelige Atmosphäre in der Zehntscheuer; die Spots gehen an; fünf Gitarren, ein wenig Technik und dann kommen Uwe Zeeb und Christian Settelmeyer (roundabout) ganz leger auf die Bühne. Und schon verzaubert „norwegian wood“ das Publikum. Mit „the night before“ und „we can work it out“ geht es auf die Konzertreise durch das Werk der Beatles. Aber nicht als viel gehörte Coverversionen, sondern virtuos arrangiert und mit besonderer Spieltechnik präsentiert, sodass man erst nach einigen Akkorden denkt: „Das ist doch….!“ Dazu einige Anekdoten zu der Entstehung der Songs, die dem doch altersmäßig sehr gemischten Publikum die Glanzzeit der Pilzköpfe und deren musikalisches Können vor Augen und Ohren führte. Viele bekannte Song, neugestaltetet, gab es zu hören.

Ein besonderes Highlight ist auch die akustische Erklärung der Spieltechnik „Finger Picking“ am Beispiel von „Hänschen klein“. Höchst amüsant! Gemeint ist eine besondere Spieltechnik, die mit der Anschlaghand auf der Gitarre ausgeführt wird und mit der man unglaublich viel Dynamik und Dichte ins Gitarrenspiel bringen kann.

Mit „Fool on the hill“ führten uns die Beiden in die „Magical Mystery Tour“ Zeit; fetziger Einsatz des Basses bei „Lady Madonna“, aber auch wenig gespielte Beatles Songs, wie „Getting Better“ oder „You’ve got to hide your love away“ wurden durch die schmeichelnde Gesangsstimme von Christian Settelmeyer sehr intensiv dargebracht und vom Publikum in der ausverkauften Zehntscheuer mit viel Applaus honoriert. Am Ende wurde sogar bei „Nowhere man“ leise mitgesungen. Roundabouts Präsentation von „Beatles konzertant“ war ein Wiederhören von Bekanntem und Neuentdecken von bisher ungeahnten Feinheiten in den Liedern der Beatles.

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