Freitag 23. Februar 2018

Buchvorstellung

Wolfgang Hengst

Freude statt Burnout


Wolfgang Hengst war 40 Jahre lang Lehrer, lange Jahre an der Realschule Linkenheim. Worum es in seinem Buch geht, beschreibt er so:

Worum geht es mir in meinem Buch? Es geht um guten Unterricht, um Erziehungsarbeit, um Freude und Fairplay im Leben.

Wie kann man das Vertrauen der Schüler gewinnen? Wie ist es möglich, auch mit 32 Jugendlichen im Klassenzimmer und 6000 Schülern in 40 Jahren ohne Strafen zurechtzukommen? Hat man als Lehrer eine Chance, Fairplay vorzuleben und Jugendliche zu ermutigen, ebenfalls fair zu sein? Sollte der Lehrer Vorbild sein? Kann man junge Menschen so ermutigen und motivieren, dass sie sich wirklich anstrengen? Muss der Lehrer mit allem, was er hat auch erzieherisch wirken, um eine gute Klassengemeinschaft zu ermöglichen? Kann man Mobbing eindämmen? Welche Rolle spielte bei mir der Sportunterricht? Wie kann man junge Menschen sinnvoll auf Prüfungen vorbereiten? Warum plädiere ich dafür, dass in Schulen mindestens genau so viel Männer wie Frauen unterrichten sollten? Weshalb kann man eine Realschule empfehlen? War ich gerne Lehrer? Kann es gelingen, dass sich Schüler und Lehrer gegenseitig akzeptieren, ernst nehmen oder gar wertschätzen? Kann man gerecht benoten? Müssen Lehrer belastbar sein? Warum sollte man das Lachen nicht verlernen? Weshalb wünsche ich mir ein Feedback meiner Leser? Welche Rolle spielte der Fußballsport in meinem Leben? Wie kann man die Fülle des Negativen jahrzehntelang verkraften? Aus welchem Grund kann ich immer noch nicht richtig loslassen und habe noch Heimweh nach meiner Schule und meinen Schülern?

All diese Fragen und einiges mehr habe ich in ehrlicher Weise mit meiner Lebenserfahrung nach 40 Lehrerjahren zu beantworten versucht.

Beginn: 19 Uhr, Einlass 18:00 Uhr, freie Platzwahl

Karten zu 2.- EUR gibt es bei Schreibwaren Geigle, Karlsruher Str. 21 im OT Linkenheim
Hinweis: Aus technischen Gründen ist beim Eintrittskartenkauf KEINE Kartenzahlung möglich

Freitag 9. März 2018


Meine Kresse! – Ein Mann sieht grün!


Kabarett von und mit Björn Pfeffermann


Björn Pfeffermann… Ü 40, der erste „Björnout“ ist überstanden. Zeit, endlich sesshaft zu werden. Im Reihenhäuschen sitzt die hochschwangere Freundin und fordert Taten. Der ganze Mann ist gefragt.

Immerhin zwei der drei großen Lebensaufgaben hat Björn bereits erledigt:

  • ein Kind gezeugt
  • ein Haus geb…äh geerbt
Jetzt muss er nur noch einen Baum pflanzen – und zwar in den eigenen Garten.

Doch damit fangen die Probleme an... Ein moderner Stadtmensch hat zwar alles von Apple, doch nichts mehr in der Birne. Und schon mit dem ersten Spatenstich werden Fragen aufgeworfen, die Google nicht beantworten kann:

  • Was für einen Baum soll ich setzen? Hainbuche, Augenweide oder Randfichte?
  • Sind Kiefern, die ich in Flipflops pflanze, automatisch Latschenkiefern?
  • Wie sprenge ich einen Rasen kraterfrei?

Überall lauern grausame Gegenspieler: Nacktschnecken, Nagetiere, Nachbarn... Diesseits von Eden ist die Hölle los. Da heißt es grillen oder gegrillt werden!

Außerdem gedeihen in Björns Botanicum die skurrilsten Gewächse: Ein krasser Bärenklau mit Migrationsvordergrund, ein verstrahlter Lokalpolitiker und ein Weichtier, das fatal an unsere Bundeskanzlerin erinnert.

Dabei sollte der eigene Garten doch ein Quell der Freude sein! Er sollte Schatten, Früchte und Metaphern für das Leben spenden! Und er sollte zum behaglichen Nest für die Familie werden!

Doch auch das wirft Fragen auf:

  • Mag ich Kinder und Pflanzen überhaupt?
  • Bin ich jetzt ein Spießer und wenn ja, liegt es nur am Garten?
  • Kann ich als Mann allen Rollen gerecht werden: cooler Typ, toller Vater, verantwortungsvoller Bürger – und das alles auch noch biologisch abbaubar?

Am Ende läuft es auf eine zentrale Frage hinaus: Wird Björn über sich hinauswachsen oder als Gartenzwerg enden?

P.S.: Björn Pfeffermann ist diplomierter Landschaftsplaner und weiß, wo die Harke hängt.

Beginn: 19 Uhr, Einlass 18:00 Uhr, freie Platzwahl

Karten zu 13.- EUR gibt es bei Schreibwaren Geigle, Karlsruher Str. 21 im OT Linkenheim
Hinweis: Aus technischen Gründen ist beim Eintrittskartenkauf KEINE Kartenzahlung möglich

Vorschau auf kommende Termine

9.03.2018, 19:00
Meine Kress! Ein Mann sieht Grün
Auch wegen der Ausgewogenheit präsentieren wir Björn Pfeffermann

Erfahren Sie mehr: hier gibt es ein Video"

20.04.2018, 19:00
Wir werden alle sterben -Panik für Anfänger
Ein Ruhepolprogramm von Lutz von Rosenberg-Lipinsky

Erfahren Sie mehr: hier gibt es ein Video"

18. Mai 2018
Heute hier, morgen über den Wolken
Rott 7 präsentiert Liedermachering mit Songs von Wader bis Mey

Alle Eintrittskarten ab sofort bei Schreibwaren Geigle erhältlich! (auch als Geschenk eine prima Idee!)
Hinweis: Aus technischen Gründen ist beim Eintrittskartenkauf KEINE Kartenzahlung möglich

Jetzt erhältlich:


Ortsfamilienbuch Linkenheim

Nach mehr als sieben Jahren Arbeit haben Kurt Joß und Manfred Becker ein umfassendes Nachschlagewerk über die Linkenheimer Familien erstellt.

Auf über 1200 Seiten sind die Eintragungen der Kirchenbücher ab 1591 und der Standesamtsbücher ab 1870 ausgewertet und werden von der Gemeinde als Buch herausgegeben.

Herkunft, Verwandtschaften innerhalb des Ortes wie auch nach anderen Ortschaften, vor allem nach Hochstetten, können darin nachgeschlagen und zur Erstellung eines Stammbaumes verwendet werden.

Hier finden Sie eine Galerie mit Bildern von der Buchvorstellung

Das Buch hat 1270 Seiten und kostet 30,- Euro. Es ist im Bürgerbüro erhältlich.


Zehntscheuern in unseren Dörfern

Nur wenige sind im Landkreis noch erhalten. Sie sind Symbole für eine jahrhundertelange Abhängigkeit und Untertanenschaft der Bewohner. Die Zehntscheuer in Linkenheim wurde 1730 errichtet, 1809 erweitert und war bis 1837 in bestimmungsgemäßem Betrieb. Unter Großherzog Leopold wurde in diesem Jahr die Zehntpflicht abgelöst und die Zehntscheuer verlor ihre ursprüngliche Bedeutung. Sie war in der Folgezeit abwechselnd in Gemeinde- und Privatbesitz. Heute ist der ältere Teil, Karlsruher Straße 8, in Privatbesitz, der Erweiterungsteil, Karlsruher Straße 6, ist wieder im Besitz der Gemeinde Linkenheim-Hochstetten.

In Zusammenarbeit zwischen der Gemeindeverwaltung und dem Freundeskreis Heimatgeschichte Linkenheim-Hochstetten entand von 2005 bis 2012 ein "Haus der Gemeinde" = das Heimathaus Zehtscheuer.

Auch im Ortsteil Hochstetten gab es eine Zehntscheuer. Sie wurde 1777 erbaut und war bis 1840 in Betrieb. Danach wurde sie von der Gemeinde und der evangelischen Kirchengemeinde genutzt bis zu ihrem Abbruch im Jahr 1900. An der Stelle, wo die Zehntscheuer einst stand, befindet sich heute das Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde.

Manfred König