Durch die erforderliche Reduzierung der Sozialkontakte findet man vielleicht die Zeit, sich mit der Heimatgeschichte zu befassen. Hierzu sind unsere Schriftenreihe "Anno Dazumal" ebenso wie diese Webseite bestens geeignet.

Erfahren Sie mehr über die Geschichte unserer Gemeinde und über die Aktivitäten unseres Vereins.


Absperrschuetz

Spielstraße Hochstetten: Das rätselhafte Boot!


Vor einiger Zeit haben wir SIE liebe Leser mal gefragt, wann und warum wohl die Spielstraße in Hochstetten so aussah wie auf diesem Foto:

Die große Frage war: Was macht das Boot in der Spielstraße?

Nun wissen wir, warum. Dank Gabi Windisch erhielten wir ein Foto, welches Adolf Dürr mit diesem Boot zeigt. Das Foto sei 1968 aufgenommen. Damals mussten wohl diese Art von Booten von den Anlegeplätzen bei der Insel Rott entfernt werden. Daher hat wohl Herr Dürr das Boot der Gemeinde als Spielgerät vermacht und es ist in der Spielstraße gestrandet.

Weiss noch jemand mehr? Oder hat noch andere "Kleine Geschichten aus der Geschichte" zu erzählen? Dann klicken Sie einfach oben auf der Seite auf Kontakt!

Absperrschuetz

Kirschendeich Absperrschütz erhält aufgearbeitete Mechanik zurück


Der Absperrschütz im Kirschendeich ist eines der ältesten Deichbauwerke in Linkenheim überhaupt. Es reguliert die Verteilung des Wassers in den Alt-Egger-graben nach Westen bzw. in das weiter östliche Herrenwasser




Wir suchen Dokumente, Fotos und Geschichten aus der Zeit zwischen 1930 und 1945.

Reichsarbeitsdienst. Reichsarbeitsdienst Abteilung 3/295 in Hochstetten



Zum Beispiel über den Reichsarbeitsdienst, Kriegsauswirkungen auf das Zusammenleben (Vereinsleben, Versorgungsprobleme, etc.).

Rufen Sie uns unter 07247 85146 an oder schreiben Sie uns:
info@heimathaus-zehntscheuer.de



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Das Gute kehrt zurück:
Die DRITTE ist da!

In unserer Postkartenserie " Linkenheim & Hochstetten; damals und heute" ist nun die "Dritte" erhältlich. Diesmal enthält sie zwei Gebäudeabbildungen mit geschichtlichem Hintergrund.

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Das sind die beiden Motive:


Das Bahnwärterhaus in Linkenheim
1870 wurde die Eisenbahnstrecke Mannheim - Karlsruhe eröffnet. Damit wurde auch Linkenheim erschlossen. An der Blankenlocher Straße 15 steht seit 1911 das "Bahnhäusle". Es ist auch heute noch sehr schön anzusehen, da es bestens renoviert wurde. Die historische Aufnahme ist von 1934 und zeigt Gleisarbeiter an der Bahntrasse.

Das "Husserhaus" in Hochstetten
Johannes Husser und Rosina Sprung haben 1699 geheiratet und so die "Dynastie" der Hussers gegründet. Die folgenden Generationen kamen durch diverse Schreinerarbeiten (Bienenhäuser, Sägewerk, hochwertige Möbel, Küchen) zu Wohlstand. Das historische Foto zeigt das untere Husserhaus in der Hauptstraße 34 in Hochstetten (um 1910).

Viele interessante Details zur sehr besonderen Geschichte der Familie Husser finden Sie in der Ausgabe 7 unserer Schriftenreihe Anno Dazumal. Erhältlich bei der Gemeindebibliothek für 8 €.

Die neue Postkarte ist für 1,50 € bei Schreibwaren Linkenheim erhältlich.


Eine Ausflugsidee für den Sonntagsspaziergang:

Der Fritz-Wagner-Baumweg

Vom Sängerheim in Hochstettten, durch das Tiefgestade bis kurz vor der Kartbahn führt der Baumweg.

Seit Jahren pflanzt Dr. Fritz Wagner jährlich einen neuen Baum im Hochstetter Tiefgestade. Seine Idee hier ein Stück Naturkunde anfassbar zu machen ist nun realisiert. Entlang des Baumweges sind Informationstafeln und Bänke an den entsprechenden Punkten aufgestellt und laden zu einem interessanten Spaziergang für Jung + Alt ein.

Am 19.09.2015 wurde der "Fritz-Wagner-Weg" im Beisein des ehemaligen und des amtierenden Bürgermeisters, verschiedener Gemeinderäte und interessiertem Publikum feierlich eröffnet und "erwandert".

Hier gibt es Bilder vom Eröffnungstag.

Welche Bäume es dort zu sehen gibt ist hier ausführlich erklärt.
Die Informationen zu den Bäumen können Sie auch auf dem Weg selbst per Smartphone schnell und einfach abrufen.


Vortrag von Manfred König


Zur Schulhausbaugeschichte in Hochstetten



Wann in Hochstetten zum ersten Mal „Schule gehalten“ wurde, weiß man heute nicht mehr. Es wird vermutlich auch ein Geheimnis bleiben. Was uns aus den Anfängen überliefert ist, hat Manfred König im Jahr 2008 für einem interesanten Vortrag zusammengetragen.

Hier können Sie diesen reich bebilderten Vortrag lesen.

Immer noch erhältlich:


Ortsfamilienbuch Linkenheim

Nach mehr als sieben Jahren Arbeit haben Kurt Joß und Manfred Becker ein umfassendes Nachschlagewerk über die Linkenheimer Familien erstellt.

Auf über 1200 Seiten sind die Eintragungen der Kirchenbücher ab 1591 und der Standesamtsbücher ab 1870 ausgewertet und werden von der Gemeinde als Buch herausgegeben.

Herkunft, Verwandtschaften innerhalb des Ortes wie auch nach anderen Ortschaften, vor allem nach Hochstetten, können darin nachgeschlagen und zur Erstellung eines Stammbaumes verwendet werden.

Hier finden Sie eine Galerie mit Bildern von der Buchvorstellung

Das Buch hat 1270 Seiten und kostet 30,- Euro. Es ist im Bürgerbüro erhältlich.


Zehntscheuern in unseren Dörfern

Nur wenige sind im Landkreis noch erhalten. Sie sind Symbole für eine jahrhundertelange Abhängigkeit und Untertanenschaft der Bewohner. Die Zehntscheuer in Linkenheim wurde 1730 errichtet, 1809 erweitert und war bis 1837 in bestimmungsgemäßem Betrieb. Unter Großherzog Leopold wurde in diesem Jahr die Zehntpflicht abgelöst und die Zehntscheuer verlor ihre ursprüngliche Bedeutung. Sie war in der Folgezeit abwechselnd in Gemeinde- und Privatbesitz. Heute ist der ältere Teil, Karlsruher Straße 8, in Privatbesitz, der Erweiterungsteil, Karlsruher Straße 6, ist wieder im Besitz der Gemeinde Linkenheim-Hochstetten.

In Zusammenarbeit zwischen der Gemeindeverwaltung und dem Freundeskreis Heimatgeschichte Linkenheim-Hochstetten entand von 2005 bis 2012 ein "Haus der Gemeinde" = das Heimathaus Zehtscheuer.

Danach wurde sie von der Gemeinde und der evangelischen Kirchengemeinde genutzt bis zu ihrem Abbruch im Jahr 1900. An der Stelle, wo die Zehntscheuer einst stand, befindet sich heute das Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde.

Manfred König